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Inventur

Aneignung des Supermarkts als öffentlicher Raum

Ausstellung, 2025

© Emil Grall, Otis Vogl-Fernheim

Ausstellung
18.12.2025 17:30 -19:30

Ljuba-Welitsch Promenade 6
1030 Wien

Die Inventur von lateinisch invenire „etwas finden“ oder „auf etwas stoßen“ ist ein Prozess, bei dem alle physisch vorhandenen Gegenstände, beispielsweise in einem Einzelhandelsgeschäft, vollständig erfasst werden.
Die Ausstellung „Inventur“ hingegen nutzt den Supermarkt als Ausstellungsraum und möchte mit der Platzierung von Kunst die Aneignung des Supermarkts als öffentlicher Raum anstoßen. Die Bestandsaufnahme dieser kritischen Auseinandersetzungen beinhalten irreführende Verpackungen, schwere „light“ Produkte, ein strittiges Shirt, goldene Butter, spitze Sackerl, schützende Netze und andere Äpfel – eine „Wundertasche“, ein Gedicht in den Zeilen, die die Regale hergeben, Feinkost, eine Schnäppchenjagd und den Österreichischaufschlag –, die im Supermarkt platziert oder performt werden.
Dabei wird deutlich, dass öffentliche Räume durch unsere Nutzung ständig neu definiert werden.

Im Rahmen des Seminars Aneignung des Supermarkts als öffentlicher Raum von Anna Paul.

Positionen: Paul-Can Atlama, Emil Grall, Isabelle Gray, Leonie Holtkamp, Marie Kaňáková, Sebastian Krenn, Angela Proyer, Marietheres Reichegger, Luna Maluna Gri, Reza Shirvan, David Spanier, Otis Vogl-Fernheim

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