Transmediale Kunst beschäftigt sich mit transdisziplinären Ansätzen bei der Entwicklung und Realisierung von Kunst.

Die Abteilung legt ihren Fokus auf raum- und zeitbasierte künstlerische Konzeptionen und Projekte, wobei dem experimentellen Vorgehen größtmöglicher Raum gegeben wird. Es geht um eine kritische Auseinandersetzung mit theoretischen und praktischen Methoden und die Beschäftigung mit kommunikativen, performativen und prozessualen Aspekten von Kunst.


Um die formalen Umsetzungen von Ideen zu unterstützen, zu bereichern und experimentell einzusetzen wird mit chemischen und physikalischen Systemen: Licht und Farbe, Fotografie, Film und Video; mit sprachlichen Systemen: Zahlensystemen, Digital Cinema, Schrift, Sprache, Farbdiagrammen und Wahrnehmungsmustern; und mit mathematischen- und Körper-Systemen: psychologischen, neurologischen und anderen (natur)-wissenschaftlichen Modellen gearbeitet.

Gleichermaßen werden auch gesellschaftliche Aspekte aufgegriffen, bei denen das Interesse besonders auf auf soziopolitischen und -kulturellen Themen liegt, vor allem aber auf Interferenzen und Interaktionen von Körper-, Raum- und Zeitkonzeptionen.