Z.Ficks
Lisa Truttmann, 2009
Videoinstallation

"All dieser Blödsinn, wir sind voll mit diesen Klischees. Aber du sprichst einmal davon, zweimal, dreimal, du hörst es von anderen und am Ende glaubst du selbst daran."


Z.Ficks ist überheblich. Aber er hat sich auf der Baustelle seiner Identitätskonflikte permanent selbst überfordert. Er irrt in Träumen herum, die ihm den Schlaf rauben. Die Oberflächlichkeit seiner Selbstinszenierung führt ihn unabdinglich in die Rolle des Stereotypen und während er soziale Paradigmen zu ironisieren glaubt, verliert er sich immer tiefer im Gefüge des konventionellen Weltbilds. Wir alle nehmen Posen ein, jeder könnte zum Abbild werden. Aber wer oder was bitteschön, ist nun Z.Ficks?

Entstanden in Buenos Aires, stellt Z.Ficks als 12-teilige Videoinstallation einen indirekten Dialog zwischen Autoren, Protagonisten und Zuschauern her. In einem durch die Konstellation bedingten Wechsel dieser Rollen, analysieren sie mit subjektiven Blicken die perpetuierenden Konstruktionen von Subjektivität und stellen in Frage, ob eine wortgetreue Übersetzung von sprachlichen und kulturellen Codes im weitesten Sinne überhaupt möglich ist.

www.myspace.com/zficks

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