Translation of a Room
Laura Wolfensteiner, 2014

Translation of a Room, 2014  
Diplom / Laura Wolfensteiner

Ausgehend von der Frage, wie man einen Raum und seine Objekte in ihrer Fülle beschreiben kann, ohne ihn klassisch abzubilden, ihn wörtlich zu beschreiben oder sich physisch in ihm aufzuhalten, ihn also sinnlich wahrzunehmen, ist eine Übersetzungsmethode entstanden. Translation of a Room ist das Zeugnis dieser Übersetzung.

Der Raum und die einzelnen Objekte wurden ausgewählt, durch die Beantwortung der Merkmals- und Eigenschaftskategorien findet eine Verschriftlichung der Beschreibung statt. Durch das Abziehen der Überbegriffe bleibt eine beschreibende Wortwolke - aus dieser wird ein korrekter Satz geformt. Eine schriftliche Verbildlichung. Der Satz dient als Handlungsanweisung für den nächsten Übersetzungsschritt - die Skizze. Nach dieser Verbildlichung wird wiederum ein dreidimensionales Objekt gebaut. Ursprüngliches und neues Objekt teilen Eigenschaften und Merkmale - eine Analogie.

Fotos: Peter Kainz

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