Echo
Tabitha Dattinger / Astrid Sodomka, 2015

Diplomarbeit 2015


a und t sitzen einander gegenüber.
a und t halten Blickkontakt.
a macht was t macht. t macht was a macht. dazwischen: zwei kameras.
Eine kamera filmt a. Eine kamera filmt t.

In einer Videoinstallation werden die entstandenen Videos einander gegenüber und synchron projiziert. Die Theorie sagt: die Kamera und in weiterer Folge das Video nehmen der Performance das "Performative": die Flüchtigkeit, die Körpergebundenheit, die entstandene Räumlichkeit. Über die Projektionen wird genau das in der Installation wieder hergestellt. Performative Räumlichkeit entsteht über die durch die Projektion suggerierte Handlungsachse zwischen t und a. Zeitgebundenheit und Körperlichkeit werden an die Perspektiven der Betrachter_innen gebunden. die Performance der Vergangenheit findet über die Projektionen Jetzt im Raum statt.

www.dattingersodomka.com