Lüftungsanlagenprovisorium
Alfred Lenz, 2013

Installation: Maße variabel, Holz, Schrauben, Kompressoren, Staubsauger, Schläuche, Ventile, Lüftungsanlage, Stromzeitschaltung, Stromkabel und Verteiler, Luft, Klang, BesucherInnen

Ort: Universität für angewandte Kunst Wien, Oskar Kokoschka Platz 2,
Schwanzer Trakt, Klasse Kowanz, Studio 2

In der rechten hinteren Ecke des Raums befindet sich in gleicher Höhe zur Lüftungsanlage eine Holzplattform. Darauf sind Luft zu- und abführende Geräte montiert. Zur Zufuhr dienen Kompressoren und Haarföhns, zur Abfuhr
Staubsauger. Die Geräte führen an den beiden Endstücken der Anlage durch die Lüftungsgitter ins Innere der Luftschächte. Unter der Konstruktion befindet sich ein Schalter, mit dem alle Geräte von den BesucherInnen ein- und ausgeschaltet werden können. Die Anlage ist mit einer Zeitschaltung ausgestattet, und schaltet sich nach einem Kompressionszyklus automatisch aus.

Das Vorhandene nimmt in meinen Arbeiten immer eine wichtige Rolle ein. Alles was mich umgibt, ist Material, das ich mit unterschiedlichen Methoden verändern und neu kontextualisieren kann. Gefundenes, Geborgtes und Bestehendes wird zu einer Einheit, gleichzeitig verleugnen die verwendeten Elemente nicht ihre Herkunft. Ich verwende Materialien wie sie sind. Bestehende Löcher in Wänden werden miteinbezogen. Gefundene Holzstücke werden in ihrer vorgegebenen Dimensionen eingesetzt. Orte und deren konkrete Gegebenheiten dienen oft als Ausgangspunkt meiner Vorhaben. Immer wieder arbeite ich mit raumverbundenen Elementen und Elementen, die über ihre Grenzen hinaus gehen.

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