Im Grunde ist es eine Landschaft
Florian Sorgo, 2016

Die idealisierte Figur autonomer Künstler*innen ist geprägt von der Vorstellung, Forderungen standzuhalten, sich Normierungen zu widersetzen und Grenzen auszuloten. Die durch entsprechende Subjektivierungsformen provozierten Individualisierungsprozesse steuern damit oft in Richtung prekärer Vereinzelung. Diese Prekarität fordert die Möglichkeit von künstlerischem Schaffen oft heraus oder setzt sie aufs Spiel – insbesondere dann, wenn der Markt nicht bedient wird. Eine Option strategischer Gegenoffensive liegt im Anstacheln kollektiver Praxen. So ist es möglich den Handlungshorizont rund um diese Individualisierungsprozesse auszuweiten und sich aus dieser prekären Vereinzelung herauszuschälen – und sei es in noch so fragiler, temporärer, fließender Affinität.

nosorgo.tumblr.com

www.perlimpinpin.at

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