Hyperartefakte
Xaver Gschnitzer, 2016

Der linearer Arbeitsprozess wird aufgehoben. Die entstehenden Grundideen aus Ton, Styrodur, Papier und digitalen Objekten imitieren ihren materiellen Gestus wie z.B. Spuren ihrer Produktion und Produktionsmittel. Formen werden nachgebaut, gefräst oder abgeformt, photographiert und 3d gescannt. Dinge werden dadurch überzeichnet, idealisiert und neu interpretiert. Dabei wird über die Welt zwischen Lehm und Quellcodes, ihrer Suche nach einer authentischeren Hypernatur und der Position des Künstlers zwischen DIY und Maschinenmanagement nachgedacht. Im nicht stringenten Kreislauf von Imitation und Abbildung werden Vorhergegangenes und Nachfolgendes in ihrem Material verändert oder digital transformiert.

gxaver.tumblr.com

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