Der Wald voller Bäume
Manuela Mark, 2005

Die Installation „Der Wald voller Bäume“ ist ein Ergebnis aus Erstwahrnehmung, Wahrnehmung durch Kamera und Screen und deren Rück-Übersetzung in ein dreidimensionales Raumbild. Die Arbeit ist narrativ angelegt, ohne jedoch eine Geschichte zu erzählen. Der inszenierte Raum dient zur performativen Erkundung und reflektiert sprachliche Prozesse, wie die Zuweisung von Bedeutungen und Konnotationen oder das Spiel mit Assoziationen.

Auf welche Art und Weise sehen wir, was erkennen wir und wie interpretieren wir das Gesehene? Der Blick trifft auf Perspektiven, Kürzungen, Schnitte und Reflektionen. Eigenschaften, die die Wahrnehmung sowohl im alltäglichen wie auch im medialen Blick aufweist. Das wirft die Frage nach einer Analogie der Videoaufnahme zur natürlichen Wahrnehmung auf wie auch die Frage, inwieweit wir mittlerweile die Medien in der Wirklichkeit und nicht nur wie bisher die Wirklichkeit in den Medien erleben.

Installation, Lichthof Angewandte, 2005

Installation, Lichthof Angewandte, 2005

Installation, Lichthof Angewandte, 2005

Installation, Lichthof Angewandte, 2005